| Es wurde kalt in Berlin - Eisbrecher am 19.09.2008 in der Clolumbiahalle |
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| Geschrieben von: Luna | ||||
| Dienstag, 07. Oktober 2008 um 21:09 | ||||
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Dies könnte zum einen daran liegen, dass es der 19. September - also ein paar Tage vor Herbstanfang - war, der Grund könnten aber auch Eisbrecher gewesen sein, die an diesem Tag den Columbiaclub enterten. An der Halle angekommen, sah ich schon viele Fans von Eisbrecher und ihrem Support Jesus on Extasy vor der Halle warten. Ziemlich viele - zum Glück wurde das Konzert auf Grund der großen Nachfrage vom Kato in den Columbiaclub verlegt - wie sich später herausstellte war dieser dann auch bis zum Platzen gefüllt, da das Konzert - sehr zur Freude von Captain Alexx - ausverkauft war. Pünktlich um 20 Uhr werden die Tore geöffnet und der Einlass beginnt. Nach gefühlten 3 Stunden rumstehen, quatschen mit bekannten Leuten und Beschallung durch Titelmelodien bekannter Fernsehserien wird um kurz vor 21 Uhr das Licht gedimmt und Drummer BJ, Keyboarderin Ophelia Dax sowie Gitarrist Chai stürmen die Bühne. Mit den ersten Tönen des Intros erscheint auch Sänger Dorian und das Konzert von Jesus on Extasy beginnt mit dem Song „Drowning“. Ich bin ein wenig verwundert – fehlt doch Gitarristin Alicia Vayne – aber ich denke mir nichts weiter dabei – es kann ja immer mal jemand krank werden. Im nachhinein erfahre ich – sie hat die Band an diesem Tag verlassen. Weiter geht es im Programm mit dem Titelsong des neuen Albums „Beloved Enemy“ und weiteren Krachern wie „Assassinate Me“ und „Lies“. Aber auch ruhigere Töne schlugen die Industrial Rocker aus dem Ruhrgebiet an. Mit Songs wie „Puppet“ und „Alone“ ließen sie die Herzen der anwesenden Mädchen höher schlagen. Mit dem Song „Neochrome“ bei dem Keyboarderin Leandra kräftig ins Mikro grunzte, beendeten JOE ihren Auftritt.
Mit alten Songs wie „Willkommen im Nichts“ oder dem Klassiker „Schwarze Witwe“, aber auch neuen Songs wie „Herzdieb“ und „Heilig“ konnten Eisbrecher gut überzeugen. Beim Sing Alkohol holte der charismatische Frontmann seine Whiskey-Flasche raus, nahm einen kräftigen Schluck und prostete dem Publikum zu. Außerdem verteilte er netterweise Wasserflaschen für die erste Reihe, was bei der kochenden Stimmung im ausverkauften Columbiaclub dringend nötig war. Die Tatsache, dass die Halle bis zum letzten Winkel gefüllt war, freute Alexx so sehr, dass er es regelmäßig erwähnte – hatten sie es doch mit Eisbrecher sonst eher schwer in Berlin.
Nach dem Konzert konnten sich die Fans noch Autogramme von beiden Bands holen, sich mit ihnen fotografieren lassen oder einfach ein bissel mit ihnen schwatzen. Ich habe wie immer die Bands mit Shaun abgelichtet und habe mich dann auf den Heimweg begeben.
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| Aktualisiert am Samstag, 11. Oktober 2008 um 13:21 |


